Justizministerium bildet KI-Arbeitsgruppe zur Herausforderung staatlicher Vorschriften
Das Justizministerium hat seine Mitarbeiter darüber informiert, dass eine neue Arbeitsgruppe für künstliche Intelligenz (KI) eingerichtet wird, die sich mit Vorschriften auf Ebene der Bundesstaaten auseinandersetzen soll. Diese Initiative zielt darauf ab, rechtliche Hindernisse zu beseitigen, die das Ministerium als hinderlich für das Wachstum von KI-Unternehmen und die Innovationskraft betrachtet.
In einem internen Memo, das eingesehen wurde, verweist die Arbeitsgruppe auf eine kürzlich erlassene Exekutivverordnung, die als „übermäßig“ empfundene staatliche Vorschriften zur Regulierung von künstlicher Intelligenz angreift. Es wird argumentiert, dass ein „Flickenteppich“ unterschiedlicher staatlicher Vorschriften die KI-Industrie untergraben könnte, indem er inkonsistente oder widersprüchliche Anforderungen im ganzen Land schafft. Kritiker beider Parteien haben jedoch in Frage gestellt, ob die Bundesregierung die Bemühungen der Bundesstaaten zur Regulierung neuer Technologien übergehen sollte.
Aufgaben der KI-Rechtsstreit-Arbeitsgruppe
Das neu gegründete Team wird staatliche Gesetze prüfen und möglicherweise anfechten, die als rechtswidrig, als unangemessene Regulierung des zwischenstaatlichen Handels oder als durch bestehende Bundesvorschriften überholt betrachtet werden. Die Arbeitsgruppe wird unter der Leitung des Präsidenten operieren und mit hochrangigen Regierungsbeamten koordinieren, um zu bestimmen, welche staatlichen Gesetze rechtlichen Schritten ausgesetzt werden könnten.
Das Memo besagt auch, dass die Arbeitsgruppe mit einem Berater für KI und Kryptowährungen konsultiert wird, um die staatlichen Vorschriften zu bewerten. Dieser Berater hat öffentlich die Vorgehensweise des Präsidenten unterstützt und erklärt, dass die Exekutivverordnung „die notwendigen Werkzeuge bereitstellen wird, damit die Bundesregierung gegen die drakonischsten und übertriebenen staatlichen Vorschriften vorgehen kann“.
Reaktionen auf die Initiative
Mehrere Bundesstaaten haben bereits Gesetze im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz erlassen, während andere ähnliche Maßnahmen in Betracht ziehen. Die meisten im vergangenen Jahr in den staatlichen Legislaturen eingebrachten KI-Gesetze konzentrierten sich darauf, potenzielle Schäden durch KI zu begrenzen, wie z. B. die Einschränkung der Verwendung von „Deepfakes“ und die Forderung nach Offenlegung, wenn Verbraucher mit KI-Chatbots interagieren. Diese Bemühungen spiegeln wachsende Bedenken unter Gesetzgebern hinsichtlich Transparenz und Missbrauch der Technologie wider.
Die Initiative der Verwaltung hat eine Antwort im Kongress hervorgerufen. Im Dezember haben Senatoren Gesetzesentwürfe eingebracht, die darauf abzielen, die Exekutivverordnung des Präsidenten zu blockieren. Ein Senator äußerte, dass er zuversichtlich sei, dass die Gerichte den „illegalen Machtgriff“ des Präsidenten aufheben werden und dass der Kongress die Verantwortung hat, seine gesetzgeberische Autorität zu behaupten und diese Exekutivverordnung zu blockieren.