Warum agentische Operationen über den Erfolg von Unternehmens-KI entscheiden
Wenn Sie heute CIO sind, stehen Sie wahrscheinlich vor zwei sehr unterschiedlichen Geschichten über KI-Agenten.
Optimismus und Realität
Die erste Geschichte ist optimistisch. Teams können Agenten-Prototypen innerhalb von Tagen aufstellen. Demos sind überzeugend. Agenten fassen Dokumente zusammen, automatisieren Arbeitsabläufe und interagieren mit Benutzern auf transformative Weise.
Die zweite Geschichte ist leiser, aber viel wichtiger. Sehr wenige dieser Agenten schaffen es in die breite Produktion. Noch weniger arbeiten zuverlässig, sicher und wirtschaftlich im Unternehmensmaßstab.
Forschungen bestätigen diese Lücke. Während 95 % der Unternehmen irgendeine Form von agentischer KI in Produktion haben, haben nur 13 % mehr als zehn Agenten, die zentrale Geschäftsprozesse unterstützen. Diese 13 % sind nicht nur voraus – sie sind grundlegend anders. Sie erzielen 2,5-mal höhere Renditen aus ihren agentischen Initiativen und zeigen einen klaren Schwungrad-Effekt, indem sie durchschnittlich fünf weitere produktionsreife agentische Bereiche im nächsten Jahr hinzufügen wollen. Die verbleibenden 87 % kämpfen darum, von vier auf fünf zu gelangen.
Souveränität als entscheidende Variable
Die Unternehmen, die mit agentischer KI erfolgreich sind, haben eines zur nicht verhandelbaren Bedingung gemacht: Souveränität über ihre KI und Daten – sicher, konform und überall, jederzeit nutzbar.
Souveränität ist kein geopolitisches Gesprächsthema. Für CIOs ist es ein architektonisches und operationelles Prinzip. Es stellt die Kontrolle über Daten, Modelle, Entscheidungen, Kosten und Compliance sicher. Und es löst vier kritische Herausforderungen, die bestimmen, ob agentische KI skalierbar ist oder stagniert.
Faktor Eins: Prototypen überstehen nicht die Unternehmensrealität
Der Aufbau eines KI-Agenten ist relativ einfach geworden. Einen Agenten innerhalb eines Unternehmens mit echten Benutzern, echten Daten und echtem Risiko zu betreiben, ist jedoch nicht so einfach.
Die meisten Misserfolge treten auf, weil Prototypen niemals für die Produktionsrealitäten entworfen wurden: sich entwickelnde Vorschriften, Sicherheitsprüfungen, unvorhersehbare Kosten und komplexe Datenbestände. Souveränität erzwingt eine einfache Regel: Nichts erreicht die Produktion, es sei denn, es ist sicher, konform, beobachtbar und operationell verwaltbar von Anfang an.
Faktor Zwei: Agenten sind anpassungsfähig – und das ändert alles
Agenten sind keine deterministischen Systeme. Sie ändern ihr Verhalten, wenn sich die Daten ändern. Diese Anpassungsfähigkeit macht sie mächtig – aber auch gefährlich ohne die richtigen Kontrollen.
Souveräne KI- und Datenfundamente stellen sicher, dass diese „lebenden Systeme“ im Laufe der Zeit tragfähig bleiben, nicht nur bei der ersten Bereitstellung. Ohne Souveränität setzen Unternehmen effektiv auf das Glück, dass sich das adaptive Verhalten nicht in Nichteinhaltung, Ineffizienz oder Risiko verwandelt.
Faktor Drei: Beobachtbarkeit ist nicht optional
Agenten ohne vollständige Sichtbarkeit zu betreiben, ist wie ein F1-Auto blind zu fahren. Man kann sich an die Strecke erinnern, aber man wird das Rennen nicht überstehen.
Agentische Systeme erfordern heuristische Beobachtbarkeit – die Fähigkeit, nicht nur Leistungskennzahlen zu verstehen, sondern auch Entscheidungswege, Datenverwendung, Kostenverhalten und Ergebnisse. Souveränität ermöglicht dies, indem sichergestellt wird, dass Unternehmen volle Sichtbarkeit über ihre Daten und KI-Operationen haben, unabhängig davon, wo sie betrieben werden.
Faktor Vier: Skalierung erfordert ein neues Betriebsparadigma
Agentische Skalierung ist grundlegend anders als traditionelle Anwendungsskalierung.
Diese Systeme müssen lernen, zusammenarbeiten und sich verbessern – oft auf Weisen, die nicht vollständig vordefiniert sind – und dabei sicher, konform und auditierbar bleiben. Sie benötigen zunehmende Mengen und Arten von Daten, schnell, über verschiedene Umgebungen hinweg.
Dies erfordert ein neues agiles Betriebsmodell: eines, das von vornherein omni-data, offen und agil ist und innerhalb einer souveränen KI- und Datenumgebung nahezu unbegrenzte Skalierung ermöglicht.
Wie EDB Postgres® AI passt
Im Zentrum erfolgreicher agentischer Operationen steht die Datenplattform.
EDB Postgres AI bietet eine einheitliche Grundlage, auf der transaktionale Daten, Analysen und KI-Workloads unter einer einzigen, verwalteten Postgres-basierten Plattform zusammenkommen. Dies ist für CIOs von Bedeutung, da es konsistente Sicherheitsrichtlinien, Beobachtbarkeit und Leistung über den gesamten Lebenszyklus des Agenten ermöglicht.
Anstatt Daten in fragmentierte KI-Pipelines zu kopieren, können Agenten direkt mit vertrauenswürdigen Postgres-Daten arbeiten – sie kombinieren Vektoreinbettungen, relationale Kontexte und Echtzeitanalysen. Dies reduziert die Datenbewegung, vereinfacht die Governance und verbessert die Zuverlässigkeit.
Schlussfolgerung für CIOs
Wenn Sie mit der agentischen Agenda Ihres CEO erfolgreich sein möchten, ist der grundlegende Schritt klar: Werden Sie Ihre eigene souveräne KI- und Datenplattform.
Souveränität, eingebettete Governance und neue agentische Betriebsmodelle sind nicht mehr optional. Sie sind die Indikatoren dafür, dass Ihre Organisation nicht nur darauf ausgelegt ist, mit KI-Agenten zu experimentieren – sondern sie sicher, wirtschaftlich und in großem Maßstab zu betreiben.
Denn Agenten zu bauen ist einfach. Sie erfolgreich zu betreiben, ist die echte Prüfung der Unternehmensführung.