55 Absolventen des pan-afrikanischen Programms zur KI-Governance

55 Fellows absolvieren das pan-afrikanische Programm zur KI-Governance

Die OpenSchool-Initiative hat 55 Entscheidungsträger und Führungskräfte aus 22 afrikanischen Ländern nach Abschluss ihres viermonatigen Stipendiums zur KI-Kompetenz für afrikanische Politiker graduieren lassen.

Programmübersicht

Das Stipendium, unter der Leitung von Dr. Najeeb G. Abdulhamid, wurde entwickelt, um Afrikas Fähigkeit zur verantwortungsvollen und inklusiven Governance von Künstlicher Intelligenz (KI) zu stärken. Abdulhamid betonte, dass das Programm aus einer Forschung hervorging, die eine kritische Lücke in der Politik aufdeckte.

Struktur und Inhalte

Das voll virtuelle Programm umfasste 24 Lernaktivitäten, darunter 12 Vorlesungen, acht praktische Workshops, zwei Meisterklassen und drei Selbststudienkurse, die in vier Module unterteilt waren. Die Lehrinhalte deckten die Grundlagen der KI, Ethik und Risiko, politische Strategien, datengestützte Governance, Innovationspraktiken, Mentoring und angewandte Kommunikation ab.

Die Fellows arbeiteten in sektorübergreifenden Teams, die Bereiche wie Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft, Finanzen und Klimaschutz abdeckten. Alle Teams reichten Projekte bis zu einer bestimmten Frist ein, die in ein öffentliches Weißbuch mit dem Titel „Nationale KI-Politik für Ubuntia: KI für Gerechtigkeit, Innovation und Souveränität“ verfeinert werden sollen.

Implikationen für die Governance

Abdulhamid hob hervor, dass die Anwesenheit so vieler Entscheidungsträger in einem Jahrgang einen wichtigen Wandel signalisiert: Die Governance von KI ist kein Nischenthema mehr, sondern wird zu einer gemeinsamen Führungsagenda über Regierungs-, Hochschul- und Privatsektor hinweg.

Schlussfolgerung

Die Graduierung der Fellows wurde als Übergang von der Theorie zur Praxis beschrieben. Es wurde betont, dass die langfristigen Auswirkungen des Stipendiums nicht an Zertifikaten, sondern an politischen Entscheidungen gemessen werden sollten, die in Institutionen getroffen werden.

Die OpenSchool-Initiative plant zudem die Veröffentlichung eines Stipendienhandbuchs, in dem die gewonnenen Erkenntnisse dokumentiert werden, um die Replikation und Anpassung des Programms in ganz Afrika zu unterstützen.

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